TEAM

Petra Steudel Schulleitung

Andreas Gralke Konrektor

Nadine Bender

Andreas Dietrich

Sven Graumüller

Susanne Huber

Sonja Jansen

Sarah Klimaschka

Eleonora Miguel

Gertrud Mohr

Larissa Rähse

Lynn Rosenberg

Jessica Schary

Brigitte Schmitten

Josipa Schumacher

Alina Stoffels

Vera Strobel

Bernward Süme

Iris Vogelsang

Cornelia Wagner

Gabriele West

Dominic Meßink Stellv. Schulleiter

Ulrich Bathge

Hasret Can

Nadine Gaeltzner

Annette Holtorf

Jens Hüserich

Anna Vohl

Johanna Malcherczyk

Birgit Morschel

Manfred Nacke

Anna Rattenhuber

Sebastian Sachs

Julia Schwarz

Carmen Schultz

Simon Stettner

Janos Seidlitz

Thorsten Strucken

Sonja Ulmrich

Isabell von Woisky

Francesca Weber

Brigitte RichteSekretariat

Anton Turek spielt bereits mit 10 Jahren von 1929 bis 1936 beim Duisburger SC 1900 Fußball.1934 wird er kurzzeitig in der Stadtmannschaft von Duisburg eingesetzt. Bereits in dieser Zeit fällt er Sepp Herberger bei einem Jugendspiel auf. Nach dem Schulabschluss beginnt er eine Lehre als Bäcker, die er auch erfolgreich abschließt. Im Jahr 1936 wechselt er  zum TuS Duisburg 48/99. Mit 18 Jahren wird er zum Arbeitsdienst eingezogen und kommt 1939 als Soldat der deutschen Wehrmacht beim Überfall auf Polen als Kradmelder zum Einsatz. 1943 heiratet er Wilhelmine, genannt „Miezi“. 1946 wird Tochter Ute und 1950 Sohn Hans-Jürgen geboren.

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges kommt er in Gefangenschaft, wird aber wegen seines Berufes - Bäcker werden benötigt - recht schnell wieder entlassen. Nach seinem Kriegseinsatz spielt er von 1946 bis 1947 bei Eintracht Frankfurt. Ab da wird er als Torwart u. a. für die Süd-Oberligisten und TSG Ulm 1846 (ab 1947) eingesetzt. In dieser Zeit in Ulm arbeitet er zusätzlich als Sportlehrer in einem Jugendgefängnis. Im Jahr 1950 wechselt er zu Fortuna Düsseldorf. Erst mit 31 Jahren erlangt er einen Stammplatz in der Nationalelf. Beim ersten Länderspiel nach dem Zweiten Weltkrieg am 22. November 1950 steht er erstmals im Tor der Nationalmannschaft.  Zwischen 1950 und 1954 bestreitet er 20 Länderspiele für Deutschland. Bundestrainer Sepp Herberger hält ihn für einen genialen Sportler mit gelegentlich leichtsinnigen Zügen. Er rührt sich manchmal selbst bei Bällen nicht, die nur knapp am Tor vorbeigehen. 

​Für seine Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 muss sich Toni Turek von seinem Arbeitgeber, der Rheinischen Bahngesellschaft – der heutigen Rheinbahn AG Düsseldorf – 4 Wochen Sonderurlaub genehmigen lassen. Diesen Sonderurlaub bekommt er nur, weil der DFB bereit ist, seinen Lohnausfall für diese Zeit in Höhe von 537,79 Mark zu übernehmen. Demzufolge beträgt sein Tageslohn 18,49 Mark. Im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 steht Turek als ältester Spieler des Turniers im deutschen Tor und wird mit der Mannschaft durch den 3:2-Sieg vom 4. Juli 1954 gegen den hohen Favoriten, die Nationalmannschaft Ungarns, Weltmeister. In der ersten Halbzeit verschuldet Turek aufgrund seiner Leichtfertigkeit ein Tor der Ungarn. Danach sammelt er sich. Insbesondere in der zweiten Halbzeit wird er durch seine Paraden zur Torwartlegende. In der von Fußballfans als unvergesslich bezeichneten Hörfunkreportage Herbert Zimmermanns fallen die Worte: „Turek, du bist ein Teufelskerl! Turek, du bist ein Fußballgott!“ Mehr als 100.000 Menschen sind auf den Straßen, als Turek am 8. Juli 1954 in Düsseldorf durch einen Triumphmarsch geehrt wird. Als Siegprämie erhält er 1.000 Mark. Seine Fußball-Karriere beendet er 1956 bei Borussia Mönchengladbach. Als Toni Turek 1984 im Alter von 65 Jahren nach einem Schlaganfall im Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss stirbt, hinterlässt er seine Frau Wilhelmine und seine beiden Kinder. Toni Turek wird auf dem Friedhof Lindenheide im niederbergischen Mettmann in einem Urnengrab beigesetzt.  

 

TONI TUREK

18. Januar 1919 - 11. Mai 1984

 

BILDERGALERIE

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GESUND LERNEN

Unsere Schülerinnen und Schüler erlangen eine auf vielen Ebenen qualifizierte Ausbildung

 

WOHLBEFINDEN

Gesundheit basiert auf körperlichem und seelischem Wohlbefinden. Gesund leben, angstfrei lernen, höflich und friedvoll miteinander umgehen.

 

LERNFÖRDERUNG

 

Wer leicht und gut lernt, fühlt sich seelisch und körperlich gut. Methodenvielfal und individuelle Förderung verhelfen zum erfolgreichen Lehren und Lernen.

 

ZUKUNFTSFÄHIGKEIT

 

Vielfältige Kompetenzen ermöglichen eine aktive Lebensbewältigung. Zukunftsorientierte Wissensvermittlung, moderne Medien, Berufsvorbereitung!

FÖRDERVEREIN

Der Förderverein der Toni-Turek-Realschule sieht seine Aufgabe darin, in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung und der Schulpflegschaft zur Verbesserung der Arbeit an der Schule beizutragen. Der Förderverein möchte Aktionen fördern, die den Unterricht ergänzen, Einsparungen und Haushaltskürzungen bei der Schule ausgleichen, Aktivitäten zur Verschönerung des schulischen Umfeldes durchführen und bedürftige Schülerinnen und Schüler unterstützen. Dazu ist der Förderverein zum einen auf Spenden sowie auf Ihre tatkräftige Unterstützung angewiesen!

Weitere Infos erhalten Sie von den Mitgliedern des Fördervereins.

Horst Forstbach 1. Vorsitzender

Thorsten Strucken 2. Vorsitzender

Jörg Wege Kassenwart